Gedankenturm, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 200 cm, 2008
Ein in Bergform gebauter Turm, Teil einer Turm-Triologie.
Es ist ein perspektivischer Augen-Spaziergang durch eine imaginäre Stadt. Laden Sie Ihre Lieben zu einem imaginären Gang durch verschiedene Zeiten und Geschwindigkeiten ein.
Arbeitsmethode:
Jeden Tag eine Schicht auf die Leinwand auftragen mit Farbe, Stift oder Kohle....
Nach 4-8 Wochen passiert dann plötzlich was und etwas bestimmtes wird sichtbar und das ist dann das Unausweichliche.
Die Idee des Baus, als etwas Strukuriertes, aber unübersichtlich Schöpferisches.
Gebäude , auch Gedankengebäude haben den Reiz des Vorläufigen, sollen aber dauerhaft sein ´und doch überdauern sie nicht und entziehen sich so dem Wertesystem.
Der imaginäre Bau aber, der den wir uns tragen, der aus unseren sehr konkreten Wünschen und Hoffnungen entsteht, überdauert. Er ist auch unser Gefängnis, Begrenzung, so was wie ein Schatten, ein unüberspringbarer Schatten. Unser Bau also dauert an, saugt unsere Lebenszeit in sich ein und bleibt als zurückgelassene Struktur, die von uns erzählt. Es ist unsere Hinterlassenschaft